Borderline-Therapie für Jugendliche

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Transference Focused Psychotherapie for Adolesence, TFP-A

Ziel der Borderline-Psychotherapie für Jugendliche, die auf den theoretischen Konzepten von Otto Kernberg basiert, ist es, eine positive Veränderung auf der aktuellen Symptomebene zu entwickeln, die es dem oder der Jugendlichen letztlich ermöglichen soll, eine bessere Lebensqualität zu entwickeln.

Der Fokus der Borderline-Therapie nach der TFP-A Therapie, welcher in der Analyse der Übertragungsbeziehungen zwischen dem Therapeuten und dem Jugendlichen liegt, soll in der Entfaltung bzw. Stärkung der

  • Fähigkeit, Empathie für sich selbst und andere zu entwickeln
  • Fähigkeit, die Realität mit all ihren Widrigkeiten zu meistern,
  • Fähigkeit, Konflikte auszuhalten
  • Fähigkeit, tragfähigen Beziehungen zu entwickeln.

Zudem soll eine Reduzierung der Borderline-spezifischen Symptome, wie z.B. Selbstverletzung, Suizidalität, unkontrolliertes bzw. impulsives Verhalten, herbeigeführt werden.

 

Mentalisierungsbasierte Psychotherapie MBT-A

Die Mentalisierungsbasierte Psychotherapie für Adolesente, kurz MBT-A, ist ein psychodynamisches Therapieverfahren zur Behandlung von jugendlichen Patienten im Bereich der Affektregulation (emotional-instabil vom Borderline-Typ).

Ziel der Borderline-Therapie, die auf den theoretischen Konzepten des britischen Psychoanalytikers Peter Fonagy und Kollegen basiert, ist vor allem, das Mentalisieren zu fördern. Mentalisieren beschreibt, wie gut ein Mensch in der Lage ist, psychische Prozesse (Gefühle, Wünsche, Überzeugungen) bei sich selbst und anderen als Ursache von Handlungen wahrzunehmen und zu verstehen.
Es wird dabei davon ausgegangen, dass die Fähigkeit zu Mentalisieren für das Selbsterleben, die Regulation von Gefühlszuständen, die Kontrolle des eigenen Verhaltens und die Regulation von Beziehungen sehr bedeutsam ist.

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