PTBS und Traumatherapie für Jugendliche und junge Erwachsene
In meiner psychotherapeutischen Praxis in München behandle ich Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 15 und 21 Jahren, die nach belastenden oder traumatischen Erfahrungen unter psychischen Beschwerden leiden. Ein Schwerpunkt liegt auf der Behandlung der posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS), der komplexen posttraumatischen Belastungsstörung (kPTBS) und weiterer Traumafolgen.
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PTBS und Traumatherapie für Jugendliche und junge Erwachsene in München
Belastende und traumatische Erfahrungen können lange nachwirken. Jugendliche und junge Erwachsene bemerken mitunter, dass bestimmte Erinnerungen, Gefühle oder Situationen sie unerwartet stark belasten. Manche werden von wiederkehrenden Erinnerungen eingeholt, andere erleben anhaltende innere Anspannung, Ängste, Rückzug oder Schwierigkeiten, die eigenen Gefühle einzuordnen.
Wenn solche Beschwerden über längere Zeit bestehen und den Alltag beeinträchtigen, können sie Ausdruck einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS), einer komplexen posttraumatischen Belastungsstörung (kPTBS) oder anderer psychischer Folgen belastender Erfahrungen sein.
In meiner psychotherapeutischen Praxis in München behandle ich Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 15 und 21 Jahren, die unter Traumafolgen leiden. Die therapeutische Arbeit orientiert sich an den individuellen Beschwerden, der persönlichen Lebensgeschichte und der aktuellen Lebenssituation.
Was ist eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)?
Eine posttraumatische Belastungsstörung kann sich nach extrem bedrohlichen oder erschütternden Erfahrungen entwickeln. Dazu können beispielsweise körperliche oder sexuelle Gewalt, schwere Unfälle oder lebensbedrohliche Situationen gehören.
Die Reaktionen auf solche Erlebnisse sind individuell unterschiedlich. Typisch für eine PTBS sind wiederkehrende, ungewollte Erinnerungen an das Erlebte, die Vermeidung von Situationen oder Reizen, die daran erinnern, sowie ein anhaltendes Gefühl erhöhter Bedrohung. Die Beschwerden können sich auf den Schlaf, die Konzentration, Beziehungen und die Teilnahme am Alltag auswirken.
Nicht jede belastende Erfahrung führt zu einer PTBS. Auch bedeutet nicht jede psychische Reaktion auf ein belastendes Ereignis, dass eine psychische Störung vorliegt. Entscheidend sind unter anderem die Art, Dauer und Ausprägung der Beschwerden sowie ihre Auswirkungen auf den Alltag.
Welche Symptome können bei einer PTBS auftreten?
Eine posttraumatische Belastungsstörung kann sich auf unterschiedliche Weise bemerkbar machen. Zu den möglichen Symptomen gehören:
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Flashbacks und Intrusionen: Erinnerungen, Bilder oder Gefühle drängen sich ungewollt auf. Zeitweise kann das Gefühl entstehen, das Erlebte erneut zu durchleben.
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Vermeidung: Bestimmte Orte, Menschen, Situationen oder Gespräche werden gemieden, weil sie belastende Erinnerungen oder Gefühle auslösen können.
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Innere Anspannung und Übererregung: Betroffene sind besonders wachsam, erschrecken schnell oder finden nur schwer zur Ruhe.
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Schlaf- und Konzentrationsprobleme: Innere Unruhe und belastende Erinnerungen können das Einschlafen, Durchschlafen oder die Konzentration beeinträchtigen.
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Veränderungen im emotionalen Erleben: Angst, Scham, Schuldgefühle oder Wut können ausgeprägt sein. Manche Betroffene erleben ihre Gefühle dagegen als gedämpft oder schwer zugänglich.
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Rückzug und innere Distanz: Kontakte können anstrengend werden. Mitunter entsteht das Gefühl, von anderen Menschen oder vom eigenen Erleben abgeschnitten zu sein.
Die Beschwerden müssen nicht alle gleichzeitig auftreten. Wie sie sich zeigen und wie stark sie den Alltag beeinträchtigen, ist individuell verschieden.
Was ist eine komplexe posttraumatische Belastungsstörung (kPTBS)?
Die komplexe posttraumatische Belastungsstörung umfasst die wesentlichen Symptome einer PTBS und zusätzliche, anhaltende Schwierigkeiten in der Emotionsregulation, im Selbstbild und in Beziehungen. Sie kann sich insbesondere nach wiederholten oder länger andauernden traumatischen Erfahrungen entwickeln.
Betroffene können intensive Gefühle nur schwer regulieren, sich dauerhaft wertlos oder schuldig fühlen oder Schwierigkeiten haben, anderen Menschen zu vertrauen. Nähe kann gleichzeitig wichtig sein und Angst auslösen. Auch ein negatives Selbstbild, Scham, Rückzug oder wiederkehrende Beziehungskonflikte können das Erleben prägen.
Diese Schwierigkeiten können die persönliche Entwicklung und den Alltag erheblich belasten. Sie sind jedoch nicht für sich genommen ein Beweis für eine komplexe PTBS. Für die diagnostische Einordnung ist eine sorgfältige Betrachtung der Beschwerden und ihrer Entstehung erforderlich.
Wie können sich Traumafolgen im Alltag zeigen?
Traumafolgen sind nicht immer unmittelbar erkennbar. Manche Jugendliche ziehen sich zurück, vermeiden bestimmte Situationen oder haben Schwierigkeiten, sich auf Schule, Ausbildung und soziale Kontakte zu konzentrieren. Andere reagieren besonders empfindlich auf Konflikte, erleben intensive Stimmungsschwankungen oder fühlen sich in Beziehungen schnell verunsichert.
Auch Schwierigkeiten mit dem Selbstwert, Unsicherheit in der eigenen Identität oder Probleme mit Nähe und Vertrauen können im Zusammenhang mit belastenden Erfahrungen stehen. Manchmal ist zunächst nicht erkennbar, weshalb bestimmte Situationen so starke Reaktionen auslösen.
Im therapeutischen Prozess können solche Zusammenhänge schrittweise verständlicher werden. Dabei geht es darum, die persönliche Lebensgeschichte und das gegenwärtige Erleben sorgfältig miteinander in Beziehung zu setzen, ohne vorschnell alle Beschwerden auf frühere Erfahrungen zurückzuführen.
Wie läuft eine Traumatherapie ab?
Am Anfang der Behandlung stehen das Kennenlernen, die diagnostische Einordnung und die Klärung der aktuellen Beschwerden. Gemeinsam wird betrachtet, welche Situationen besonders belasten, wie sich die Symptome im Alltag zeigen und welche Möglichkeiten im Umgang mit ihnen bereits vorhanden sind.
Ein wichtiger Bestandteil der therapeutischen Arbeit ist zunächst, die eigenen Reaktionen besser zu verstehen und einen sichereren Umgang mit Belastungen zu entwickeln. Dazu kann gehören, Auslöser zu erkennen, Gefühle und körperliche Reaktionen einzuordnen und individuelle Möglichkeiten zur Stabilisierung zu erarbeiten.
Ob und wann eine gezielte Auseinandersetzung mit traumatischen Erinnerungen sinnvoll ist, wird abhängig von der individuellen Situation und den therapeutischen Zielen entschieden. Eine solche Bearbeitung erfolgt schrittweise und unter Berücksichtigung der psychischen Stabilität. Sie wird nicht erzwungen.
Ziel der Behandlung ist es, traumabezogene Beschwerden zu lindern, die Verarbeitung belastender Erfahrungen zu unterstützen und die psychische Stabilität sowie den Umgang mit sich selbst und anderen zu verbessern.
Mehrdimensionale Integrative Traumatherapie (MITT)
In meiner therapeutischen Arbeit kann die Mehrdimensionale Integrative Traumatherapie (MITT) zum Einsatz kommen. Dieser Ansatz berücksichtigt verschiedene Ebenen des Erlebens, darunter emotionale und gedankliche Prozesse, körperliche Reaktionen und Beziehungserfahrungen.
Belastende Erfahrungen werden im Zusammenhang mit gegenwärtigen Reaktionen und individuellen Beziehungsmustern betrachtet. Ziel ist es, ein differenzierteres Verständnis des eigenen Erlebens zu entwickeln und die Verarbeitung belastender Erfahrungen zu unterstützen.
Die konkrete Vorgehensweise richtet sich nach der individuellen Situation und dem therapeutischen Bedarf. Welche Elemente eingesetzt werden, wird im Rahmen der Behandlung geklärt.
Was kann eine Traumatherapie bewirken?
Im Verlauf einer Behandlung können belastende Erinnerungen an Intensität verlieren und sich besser einordnen lassen. Gefühle und körperliche Reaktionen können verständlicher werden. Betroffene können mehr Sicherheit im Umgang mit Auslösern entwickeln, eigene Bedürfnisse deutlicher wahrnehmen und Beziehungen zunehmend differenziert gestalten.
Die Entwicklung verläuft individuell und lässt sich nicht garantieren. Eine Traumatherapie bietet einen therapeutischen Rahmen, in dem Beschwerden und ihre Auswirkungen gezielt bearbeitet werden können.
Psychotherapie bei PTBS in München
In meiner Praxis für Psychotherapie in München behandle ich Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 15 und 21 Jahren, die unter einer posttraumatischen Belastungsstörung, einer komplexen PTBS oder anderen psychischen Folgen traumatischer Erfahrungen leiden.
In einem ersten Gespräch lässt sich klären, welche Beschwerden vorliegen und welche Behandlungsmöglichkeiten infrage kommen.